Vorläufiges Programm

Freitag, 27.11.

19.00 h. Begrüßung + Einführung (Vorbereitungsgruppe)

20.00 h Vortrag + Diskussion: Elfriede Müller (jour-fixe-initiative Berlin):
Zum Dilemma sozialrevolutionärer Gewalt

22.00 h Kommentiertes Auflegen mit Klaus Walter

Samstag, 28.11.

10.00 h Revolutionen / Workshops:
- Spanien 1936: Bürgerkrieg und Revolution (Moritz und Jona, Frankfurt)
- Revolution und Postkolonialismus (Ina Kerner, Berlin/Vanessa Thompson, Frankfurt)
- Nach der Vorhut: Lenin in der Postmoderne (Andreas Folkers, diskus, Frankfurt)
- Die chinesische Revolution: gescheiterte Utopie oder fortwirkendes Potential? (Henning Böke, Frankfurt)
- Das Bett als Ort der Revolution? Ein queer-feministischer Blick auf Sexualitätsdebatten (ladyfest_friends, Frankfurt)

12.00 Mittagspause

13.00 h Revolutionstheorien / Workshops zu
- Minimale Revolutionen. Bedingungen von Revolution jenseits von „großer Politik“ und „Mikropolitik“ (von Arendt bis heute) (Oliver Marchart, Wien/Luzern)
- Fragend schreiten wir voran. Revolutionstheoretische Überlegungen bei Holloway und Hardt/Negri (Mello und Sebastian, Frankfurt)
- Subversion. Eine Einführung (Dan Reason, sinistra*antagonistische assoziation, Frankfurt)
- Vorbereitungen für den kommenden Aufstand. Die Revolutionstheorie des Comité Invisible (Daniel Loick, Frankfurt)
- Augenblicke des Erwachens: Walter Benjamin und der revolutionäre Moment (Ann[e]-Marie und Patrick, Frankfurt)

15.00 h Pause

15.15 h Science Fiction und Revolution in den 20er Jahren der Sowjetunion. Filmvorführung und Diskussion des sowjetischen Filmklassikers: Aelita, die Königin des Mars (Yakov Protazanov, 1924) (Dascha Klingenberg, Frankfurt)

15.15 h Workshop mit Friederike Habermann: *Alle* Verhältnisse umwerfen! Und dafür eine subjektfundierte Hegemonietheorie. Und Praxis.

17.15 h Pause

17.30 h Fragen an die Revolution I / Workshops zu
- Marx mit Deleuze: Politik der Potentialität. Zur Kritik des Begriffs Potentialität in Poststrukturalismus, Postoperaismus und Linksheideggerianismus (Katja Diefenbach, Berlin)
- Verortungen – Radikalität versus Extremismus (Heide Hammer, Wien)
- Subjekt-Bildung-Revolution (Hanni Hausschuh und Katha Rhein,
Frankfurt)
- Revolution als Spektakel – Kritik der Situationist_innen:
blind spots & gender-Reproduktion (Tagediebin und Zwi, Autor_innenkollektiv bbzn, Hamburg/Frankfurt)
- Hegemonie und Revolution? (Jon Heinemann, Frankfurt)

19.30 h Pause

20.00 h Lesung und Diskussion: Bini Adamczak: Russische Revolution – revisited.

22.00 h Konzert: Dusty Blinds (Powerpop / Indie, Amsterdam) + Pony Pac (Punkpop, Amsterdam) (organisiert von ladyfest_ffm)

Sonntag, 29.11.

12.00 h Fragen an die Revolution II / Workshops zu
- Konfusionen um den subjektiven Faktor. Antirevisionismus. (Thomas Seibert, Interventionistische Linke, Frankfurt)
- Küchenkommunismus. Zur Transformation des Alltags in der postrevolutionären Sowjetunion. Entstehung und Entwicklung von Kommunalwohnungen und Kommunalküchen (Dascha Klingenberg, Frankfurt)
- „Das autoritärste Ding, das es gibt“: Zum Zusammenhang von Revolution und Souveränität (Bini Adamczak, Berlin, Daniel Loick, Frankfurt)
- „Die soziale Revolution ist keine Parteiensache“ – Von Tageskämpfen zur Organisation der gesellschaftlichen Produktion und Reproduktion nach einer Revolution (FAU)
- So nicht – so aber auch nicht! Thesen zur Dialektik von Reform und Konter/Revolution (Daniel Keil, Frankfurt)

14.00 Pause

14.30 h Powerpointvortrag + Film: “You’reborn naked … everything else is …?” – Drag – queer-feministische Widerstandsform oder stille Revolution durch Lautsprecher?
(Arn Sauer & Kai Egener, Berlin)

18.00 h Film + Diskussion: Hölle Hamburg (unter Anwesenheit des Regisseurs Ted Gaier, Einführung und Moderation: Holger Priedemuth und Ursula Schmidt, Frankfurt)
(Ort: KOZ, Studierendenhaus, Uni Campus Bockenheim)